=============================================================== MF-Rundspruch (MFRs) 37/10 (Nr. 1627 seit 1977) Aussendung: ab 16 Okt 2010 =============================================================== M F - R U N D E e.V. Homepage: www.marinefunker.de Redaktion : DL1NL / MF 779 Fred e-mail: vorsitzender@mf-runde.de =============================================================== Hinweise: 1. Einsendeschluss: Donnerstags 20:00 LT 2. Dieser MF-Rundspruch kann auch nach der Funkaussendung auf der Homepage der MF-Runde e.V. (Service=>Rundspruch=> Auswahl) eingesehen oder heruntergeladen werden. 3. Ab montags ist der MFRS als PR-Version DL-weit in Packet Radio Mailbox Rubrik "MF" zu lesen. ============================================================== Info: Noch 2 Wochen bis zur Winterzeitumstellung. 1. Geburtstage 16 Okt - 22 Okt 2010: ------------------------------------ 16.10.2010 MF1028 DL1NGL 17.10.2010 MF852 DK6XT 18.10.2010 MF978 DF2HA 20.10.2010 MF658 DL2ARH und MF765 DK6HD 21.10.2010 MF539 DL5MET und MF906 DL1PBW 22.10.2010 MF827 DF2HBW Wir gratulieren herzlich und wuenschen Gesundheit, Wohlergehen und Freude im neuen Lebensjahr. (Mary DF7PM) 3. MF-Mitgliederbewegung: ------------------------- Keine Meldungen 4. MF-Diplome: -------------- Keine Meldungen 5. MF-Intern: ------------- Wie Rene DL2JRM mitteilt, wird er als TA2/DL2JRM vom 15 bis 17 Okt 2010 aus dem asiatischen Teil der Tuerkei mit 100W und Vertikalantenne von 80m bis 10m, bevorzugt CW, QRV sein. Er schreibt: Also wieder eine gute Gelegenheit, MF DX Punkte zu erarbeiten. (DL2JRM) 6. Dienst an Bord / TMs: ------------------------ 1) Cap San Diego: 16 Okt: DF3HH, 17 Okt: DL5XI und SWL Fritz 23 Okt: DL3HCV und DK6HT, 24 Okt: DK9HH und DK2QI. 2) TMs CW/SSB: 16 Okt (CW): DF4BV / 17 Okt (SSB): DL6KHW 23 Okt (CW): DL1NL / 24 Okt (SSB): DF7PM 7. Unsere Funkrunden: --------------------- 1) Mittwochs-Kloenrunde: Keine Meldungen. 2) MF-CW-Handtastenrunde: Keine Meldungen. 3) CW-Runde am Donnerstagabend: Um 1830 LT meldeten sich 5 Stns ins Netz. DF6LI/qrp uebernahm mit 5 Watt (FT-817) Ausgangsleistung an einer FD-4-Antenne die Leitung. Alle Teilnehmer konnten ihn mit unterschiedlichen RST hoeren. Die Stationen tauschten Informationen aus. DF6LI war nach dem QRP-Versuch dann wieder mit normaler Ausgangsleistung qrv. Um 1900 LT wurde der letzte Durchgang begonnen. Als 6. Station meldete sich noch DL9SJ ins Netz. Die Runde endete um 1910 LT. CW hat allen Teilnehmern Spass gemacht = (DF6LI) 8) Unsere Nachbarn ------------------ Werner, OE6NFK MF841 teilt in den MFCA-Nachrichten mit: 1) "Laut einem Zeitungsbericht, zugesandt von SWL Helmuth, MFCA65, hat unser Funkschiff, das exPB "Niederoesterreich" ein Leck abbekommen. 2) Die Ausschreibung für den "Int. Naval Contest" (11./12.12.) wurde vom diesjaehrigen Organisator - der MF-Runde, bereits uebermittelt. Vielleicht die (letzte !) INC-Gelegenheit auch am ehemaligen Marine-Band 160m / 1.8MHz on-the-air zu sein." 9) Aus Seefahrt und Funkwesen: ------------------------------ Der Beginn des Kurzwellenseefunks: Marconi hatte schon auf der "Elettra" Versuche mit kurzen Wellen angestellt und bis dahin nie erreichte Entfernungen ueberbrueckt. Er widerlegte damit die Theorie, die zu Beginn der drahtlosen Telegraphie gelautet hatte, dass, je groesser die Entfernung waere, die zu bewaeltigen sei, desto gruesser folglich auch die Wellenlaenge sein muesse. Mehrere Funk- amateure erreichten bereits grosse Entfernungen mit Wellen- laengen unter 200 m. Im Jahr 1921 gelang es ihnen, mit 100 m- Wellen ueber den Nordatlantik zu funken. In weiteren Verbindungen nutzten sie bis zu 20-m-Wellen und 1924 gelang es gar, jede nur denkbare Entfernung auf der Erde zu ueber- bruecken. Auch die deutsche Kuestenfunkstelle Norddeich Radio beteiligte sich an der Einfuehrung der Kurzwelle in der deutschen See- schiffahrt. Auf einer einberufenen Besprechung von Funk- experten an Bord des Hamburg-Sued-Dampfers "Cap Polonio" berichteten Funkoffiziere von den Experimenten amerikanischer Funkamateure im 100-m-Bereich, und dass diese mit einem 500 W-Sender ohne Schwierigkeiten auf einer Wellenlaenge von 100 m Amateurfunkstellen in Argentinien erreicht haetten. Sekunden Sendezeit mindestens zweimal die Kennung ausge- strahlt. In den jeweils folgenden 47 Sekunden folgte der unmodulierte Traeger. Am 20. Oktober 1926 nahm Norddeich Radio einen Kurzwellen- sender in Betrieb, der auf der 68-m-Welle sendete. Mit der "Cap Polonio" gelangen damit staendige Verbindungen bis einen Tag vor Montevideo; insgesamt waren die Ergeb- nisse aber noch nicht zufriedenstellend. Ein zweiter 10-KW-Kurzwellensender, der auf der 36-m-Welle sendete, brachte dann die erhofften guten Verbindungen mit der "Cap Polonio" in der Suedamerikafahrt bis zu den La-Plata- Haefen. Nach diesen Erfolgen ruestete die DEBEG weitere Schiffe mit Kurzwellensendern aus. Die Kurzwelle schien die Betriebsform der Zukunft mit dem groessten Nutzen fuer die Seefahrt zu sein, denn jetzt war es erstmals moeglich, staendig mit der Heimatfunkstelle in Verbindung zu bleiben. (Aus: "Zur Geschichte der Kommunikation auf See. Das Ende der Einsamkeit." von Detlef Hechtel ) 10) Zu guter Letzt: ------------------- Eine auf Profit beruhende Industrie ist bestrebt, Menschen fuer den Kaugummi und nicht Kaugummi fuer den Menschen hervorzubringen. (Antoine de Saint-Exupéri) --------------------------------------------------------------- Ende MF-Rundspruch Die Redaktion/der TM des MFRs wuenschen ein ufb Wochenende und den Kranken gute Besserung. Moin Moin