=============================================================== MF-Rundspruch (MFRs) 06/09 (Nr. 1554 seit 1977) Aussendung: ab 07.02.2009 =============================================================== M F - R U N D E e.V. Homepage: www.marinefunker.de Redaktion : DF8LD / MF 797 Albert Homrighausen e-mail: df8ld @ darc.de rundspruch@mf-runde.de =============================================================== Hinweise: 1. Einsendeschluss: Donnerstags 13:00 LT 2. Dieser MF-Rundspruch kann auch nach der Funkaussendung auf der Homepage der MF-Runde e.V. (Service=>Rundspruch=>Aus- wahl) eingesehen oder heruntergeladen werden. 3. Ab montags ist der MFRS als PR-Version DL-weit in Packet Ra- dio Mailbox Rubrik "MF" zu lesen. =============================================================== 1. Geburtstage 07 Feb - 13 Feb 09 --------------------------------- 07 Feb DK9QD/MF734 65 J. 08 Feb DL9JW/MF373 70 J. 09 Feb DF1RL/MF721 11 Feb OH2RL/MF695 12 Feb DF6VR/MF945 65 J. 13 Feb DK1LR/MF52 84 J. 13 Feb OE5BRP/MF762 Wir gratulieren herzlich und wuenschen Gesundheit, Wohlergehen und Freude im neuen Lebensjahr. (Mary/DF7PM) 2. MF-Mitgliederbewegung: ------------------------- NIL 3. MF-Diplome: -------------- NIL 4. MF-Intern: ------------- 1) Unser Webmaster Hans-Juergen/DK9OS gruesst aus dem Kranken- haus. Da er weiterhin dort liegt, koennen die aktuellen Rund- sprueche z.Zt. immer noch nicht auf unserer Homepage einge- stellt werden. (Fred/DL1NL) 2) Wiederholung und Info: An diesem Wochenende, 7/8 Feb, findet unser jaehrliches MF-Aktivitaets-Funkwochenende statt. Erstmalig werden auch QSOs in der Betriebsart PSK31 gewertet. Am 8 Feb laeuft ab 10:00 auf 3580 kHz zudem die MF-PSK31-Runde unter der Leitung von DF6LI. Hier koennen zusaetzlich zu den SSB- und CW-Punkten PSK31-Punkte fuer das Aktivitaetswochenende und fuer die MF-Diplome erworben werden. Auch ab 16:00 utc ist auf 80 m mit guten Conds zu rechnen. Eine probeweise PSK31-Runde mit DF6LI, DL3HRH und DL1NL am 3 Feb zwischen 16:00 und 18:00 utc auf 3580 khz verlief mit ufb Signalen. (Fred/DL1NL) 5. Dienst an Bord / TMs: ------------------------- 1) Cap San Diego Sa 07 Feb: DL8HCI und DK3UZ So 08 Feb: DL5XI und DL5HL Sa 14 Feb: DL4HW So 15 Feb: DK9HH und DL6BAI 2) TMs CW/SSB: CW-Aussendung: Sa 07 Feb DH2MS SSB-Aussendung: So 08 Feb DK9QD PSK-Aussendung: So 08 Feb DF6LI CW-Aussendung: Sa 14 Feb DF6LI Vorlog: DL1EBU SSB-Aussendung: So 15 Feb DF7PM 3) DL50DRAX: 01 bis 28 Feb 2009 DF6LI Nach wie vor werden fuer die Monate Maerz, April und Mai noch Operators fuer DL50DRAX gesucht. 6. Unsere Funkrunden: --------------------- Mittwochs-SSB-Runde Am 04 Feb meldeten sich 13 Stationen in die Runde, darunter waren 3 Clubstationen. Die Condx auf 80 m waren an diesem Abend sehr gut. (Dorothea/DL3DBN) Mittwochs-CW-Runde Die Conds waren wie in alten Zeiten ufb. In der Runde waren insgesamt 8 Stationen. Dabei waren wieder UT5UIA/Serge sowie zum ersten Mal MF 490/Bert/DL2HCB, der wieder in die MF-Runde eingetreten ist. Durch das Sammeln von MF-Punkten durch UT5UIA, der in den Ablauf eingebunden war, zog sich die Runde über 60 Minuten hin. Allen Teilnehmern hat es offensichtlich Spass ge- macht. Die Leitung hatte DL1NL. (Fred/DL1NL) Donnerstags CW-Handtastenparty Mit DL0MFS/DJ6TK als Leitung waren 10 Stationen auf der QRG, ua DJ1IZ, DJ4QB, DL2NY, DF5LW/QRP, DL1GQE, DK2VN, DL6BAI und DJ9WB. Fast alle Stationen konnten sich untereinander mit einigermassen brauchbaren Signalen hoeren. Gegen 10:50 UTC wurde die Runde beendet. (Wilf/DJ6TK) 7. Unsere Nachbarn: ------------------- NIL 8. Amateurfunk -------------- 1) Der Beauftragte des Runden Tisch Amateurfunk (RTA) hat gegenueber der BNetzA einen Kommentar zu deren "Vorhabenplan 2009" abgegeben. In dem Kommentar des RTA heisst es u.a.: Bezueglich des Schutzes des Frequenzspektrums durch illegale Frequenznutzungen faellt uns auf, dass der ITU aus Beobachtungen der BNetzA kaum Meldungen zugehen, waehrend andere Fernmelde- verwaltungen rund um den Globus der ITU vertraglich geregelten Aufgabe offenbar folgen. Dem Report des ITU - Radiocommunication Bureau entnehmen wir beispielsweise für die Zeit vom 01.07.2008 bis zum 10.09.2008. Deutschland:1 Report, Russland: 6 Reports, Spanien: 54, Österreich: 361, Belgien: 385, Ungarn: 528, Großbritanien: 571, Korea: 1091. Der komplette Kommentar des RTA, der auch andere Maengel anfuehrt, wird als Vorstandsinformation in der Servicerubrik der DARC-Homepage veroeffentlicht. (Fred/DL1NL) 2) Gelaehmte Frau kommuniziert durch Morsezeichen: Einerseits tragisch, andererseits eine unglaublich lebensfrohe Geschichte: Im britischen Swansea kann eine 79jaehrige Dame wieder mit ihrer Umwelt kommunizieren - durch Morsezeichen! Vor fuenf Jahren erlitt Sylvia Jones eine Hirnverletzung, weswegen sie seitdem fast vollstaendig gelaehmt ist. Auch kann sie nicht mehr sprechen, sie versteht aber alles, was um sie herum ge- schieht. Ihr Sohn Alan, ein ehemaliger BBC-Techniker, stellte ploetzlich fest, dass sie ihren rechten Daumen noch bewegen und - morsen konnte. Er baute ihr daher einen speziellen Morse- generator, mit dem Sylvia nun die einzelnen Zeichen morsen und so wieder mit ihrer Umwelt kommunizieren kann. Auf der Website der BBC gibt es ein Video von dieser unglaublichen Geschichte. (aus SL-Hol-Rundspruch) 9. Maritimes: ------------- 1) Reederei kann Loesegeld von Steuer absetzen: Sollte die Reederei des gekaperten Tankers „Longchamp“ Loese- geld an die Piraten zahlen, koennte dies auch auf den Steuer- zahler zurueckfallen: Die Ausgaben sind von der Steuer absetz- bar. Wenn keine Versicherung einspringt, dann ist das eindeu- tig eine betrieblich bedingte Ausgabe, und die ist absetzbar“, sagte der Steuerexperte Lorenz Jarass von der Fachhochschule Wiesbaden. Die Reederei Bernhard Schulte Shipmanagement, die das Schiff fuehrt, gab zum Versicherungsschutz keine Auskunft. (Pressemeldung [1]) 2) Monsterwellen sollen Fischerboot versenkt haben: Der Tod kam ohne Ankuendigung: Im offenem Meer ist ein japan- ischer Fischkutter verschwunden, vermutlich von einer Monster- welle versenkt. Forscher haben die Verhaeltnisse im Computer nachgestellt - und erstmals eine moegliche Erklaerung gefun- den, unter welchen Umstaenden "Freak Waves" entstehen koennen. Die See holte sich die "Suwa Maru No. 58" ohne Vorwarnung. Das Boot mit 20 Fischern an Bord schipperte im Kuroshio-Strom oestlich von Japan. Die Wellen schwappten zwei bis drei Meter hoch - kein Ausflugswetter, aber fuer den 135 Tonnen schweren Kutter auch keine akute Gefahr. Die Besatzung hatte in der Nacht einen Treibanker ausgeworfen, die Maschinen waren ausge- schaltet. Die Ueberlebenden sollten spaeter berichten, dass die Besatzung unter Deck ausspannte und sich per Telefon mit den Seeleuten eines Schiffs in der Naehe unterhielt. Ploetz- lich liess ein gewaltiger Schlag die "Suwa Maru" erzittern. Eine Welle traf das Boot mittschiffs, warf es auf die Seite. Fuenf oder sechs Seeleute wurden ins Meer gespuelt, erzaehl- te ein Ueberlebender der "Japan Times". Zehn Minuten spaeter schlug eine zweite Welle ein und gab dem Schiff den Rest. Die japanische Kuestenwache registrierte in jener Nacht Wind- geschwindigkeiten von rund 36 km/h im Ungluecksgebiet. Die Crew der "Suwa Maru" wurde von den Wellen offensichtlich voellig ueberrascht. Jetzt haben Wissenschaftler den Vorfall genauer analysiert - und vermuten die beruechtigten "Freak Waves" hinter dem Unfall. (Pressemeldung [2]) 3) Das neue Airbus-Transportschiff "City of Hamburg" hat am 28 Jan zum ersten Mal an der Kaianlage des Flugzeugherstellers in Finkenwerder festgemacht. Das 120 Meter lange Roll-On- Roll-Off-Schiff und sein Schwesterschiff "Ville de Bordeaux" werden kuenftig ungefaehr alle drei Wochen nach Hamburg kommen und Rumpfsektionen des Grossraum-Fliegers A 380 fuer den Transport nach Frankreich abholen, teilte Airbus mit. Die beiden Schiffe laufen auch die Airbus-Standorte Mostyn (Wales), Cadiz (Spanien) und St. Nazaire an. Bei einer Spitzengeschwindigkeit von 19 Knoten benoetigt das Schiff von Hamburg nach Bordeaux vier Tage. (Pressemeldung) 4) Schatztaucher finden vermisstes Kriegsschiff: Seit mehr als 60 Jahren rankt sich ein Mysterium um das britische Kriegsschiff "HMS Victory". Jetzt hat eine Schatztaucherfirma angeblich das Wrack entdeckt. Die US-Firma Odyssey Marine Exploration teilte am 2 Feb in London mit, das Schiff im Aermelkanal ausfindig gemacht zu haben. Das Segelschiff war 1744 im Sturm vor der Kanalinsel Alderney mitsamt Goldschatz und 1100 Mann an Bord gesunken. Seitdem galt es als verschollen. Die "Victory" war auch Vorbild fuer Admiral Nelsons gleichnamiges Flaggschiff in der Schlacht von Trafalgar. Experten gehen davon aus, dass der Fund Milliarden wert sein koennte. Die Forscher entdeckten das Wrack nach eigenen Angaben etwa 100 Kilometer von dem Ort entfernt, wo das Schiff damals gesunken sein soll. Zwei der mehr als 100 Kanonen seien geborgen worden, um das Schiff zu identifizieren. Einen genauen Fundort gab die Firma nicht an. (Pressemeldung) 10. Zu guter Letzt: ------------------- Seekrankheit "Meiner Ansicht nach ist das Erbrechen immer noch das gerings- te Uebel bei der Seekrankheit. Viel schwerer zu ertragen sind die geistige Mattigkeit, dergestalt, dass man nicht einmal mehr den Kopf wenden wuerde, um sein Leben zu retten, und der graessliche Geruch, den das Meer einem in die Nase treibt. Ich hatte einen solchen Widerwillen gegen das Meer, dass ich selbst den Anblick nicht ertrug.” (S. de Brosses, 1739) 11. Quellennachweise: -------------------- [1] http://www.focus.de/politik/ausland/schiffsentfuehrung- reederei-kann-loesegeld-von-steuer-absetzen_aid_367296.html [2] http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,604544,00.html --------------------------------------------------------------- Ende MF-Rundspruch Die Redaktion/der TM des MFRs wuenschen eine ufb Woche und den Kranken gute Besserung. Moin Moin