================================================================== MF-Rundspruch (MFRs) 04/07 (Nr. 1464 seit 1977) Aussendung: ab 27.01.2007 ================================================================== M F - R U N D E e.V. Homepage: www.marinefunker.de Redaktion : DF8LD / MF 797 Albert Homrighausen, e-mail: df8ld @ darc.de ================================================================== Hinweise: 1. Einsendeschluss: donnerstags 13:00 LT 2. Dieser MF-Rundspruch kann auch nach der Funkaussendung auf der Homepage der MF-Runde e.V. eingesehen oder herunter geladen werden. 3. Ab montags ist der MFRs als PR-Version DL-weit in Packet Radio Mailbox Rubrik "MF" zu lesen. ================================================================== 1. Geburtstage 28 Jan 2007 bis 03 Feb 2007 ------------------------------------------ 28.01.: Alois DF1TX, MF207 (83 Jahre) 29.01.: Dirk DL8LD, MF274 (70 Jahre) 30.01.: Kurt PA3GQV, MF159 (84 Jahre) 30.01.: Arto OH1LD, MF680 (65 Jahre) Allen Geburtstagskindern dieses Monats Gesundheit, Wohlergehen und Freude im neuen Lebensjahr. 2. MF-Mitgliederbewegung: ------------------------- - nil - 3. MF-Diplome: -------------- MF-Plakette silber HB9TNT/Giancarlo Aufstockung Supertrophy DL2LBG/Gerd (MF274) 1000 Punkte Herzlichen Glueckwunsch für diese Auszeichnungen. (DJ6TK/Wilf) 4. MF-Intern: ------------- 1) Am 3. und 4. Februar findet nun unser MF-Aktivitaetswochenende statt. Wir erwarten die Beteiligung zahlreicher MF-Klubstationen. Es duerfte deshalb nicht schwer sein, an diesem MF-Wochenende alle 100 Punkte für das Sonderdiplom „100 Jahre U-Boote in Deutschland“ zu komplettieren, zumal schon allein ein QSO mit DA0UBOOT ein Viertel der benoetigten Gesamtpunktzahl bringt. 25 MF-Punkte fuer DA0UBOOT gelten uebrigens fuer alle MF-Diplome. (Fred/DL1NL) 2) Juergen/DL3HRH teilt mit, dass er es sehr bedauert, zur Zeit nicht an den MF-Runden teilnehmen zu koennen. Wegen Wohnungswechsels sind alle Antennen abgebaut. (Fred/DL1NL) 3) Horst/DJ2HN schreibt, dass der Sturm seine Antennenanlage zerstoert hat. Er kann deshalb vorerst keine Aussendung der SSB-Rundsprueche uebernehmen. Sobald das WX besser wird, werden die Antennen repariert. (Albert/DF8LD) 4) Es werden dringend Operators gesucht, die bereit sind, hin und wieder die CW- und auch SSB-Rundsprueche auszustrahlen. Besonders eng ist die Op-Lage im SSB-Bereich. Interessenten wenden sich bitte an unseren CW-/SSB-Referenten Wolfram/DF5LW (e-Mail pechau@t-online.de oder Tel. 04608-96074). (Albert/DF8LD) 5. Dienst an Bord / TMs: ------------------------- 1) Cap San Diego Sa 27 Jan: Gerd/DL3HCV So 28 Jan: Günter/DK6LH und Freddi/DM5LW Sa 03 Feb: Jutta/DF6LP und Werner/DL3HW So 04 Feb: Manfred/DL5HL und Harald/DL5XI 2) TMs CW/SSB: CW-Aussendung Sa 27 Jan: Ray/DK5VC Vorlog/ZAP Fred/DL1NL SSB-Aussendung So 28 Jan: Dieter/DK9QD CW-Aussendung Sa 03 Feb: Manfred/DK2VN SSB-Aussendung So 04 Feb: Mary/DF7PM 6.Unsere Funkrunden: -------------------- Mittwochs-CW-Runde: Am letzten Mittwochabend nahmen 9 Stationen an der Runde teil. Die Runde wurde um 2030 LT von DF6LI auf 3570.0 kHz er- oeffnet. Die Bedingungen waren anfangs befriedigend mit etwas qsb und wurden gegen Ende der Runde besser. Mit von der Partie war eine HB9-Station aus der Naehe von Zuerich. Die Verkehrsabwicklung im Netz war gut. Mein Eindruck war, dass die CW-Runde allen Teilnehmern Spass gemacht hat. Gegen 2110 LT wurde die Runde beendet. (DF6LI) Mittwochs-SSB-Runde Die Ausbreitungsbedingungen am Mittwoch den 24.01.07. waren so schlecht, so das ich keine Stationen aufnehmen konnte. (vy 73 Dorothea/DL3DBN) 7. Unsere Nachbarn: ------------------- Sepp Edlinger OE6ESG weist auf die interessante Homepage FUNKNACHRICHTEN aus OE hin, die man wie folgt aufrufen kann: "www.oe3sob.at/funknachrichten/index“. Sepp meint: "Versucht es doch einmal; ist auch für Nichtfunker interessant.“ Er weist auch auf die MFCA-Homepage hin: „www.oe1.oevsv.at/mfca/“. (Fred/DL1NL) 8. Amateurfunk -------------- 1) Um an ihre Vergangenheit auf See zu erinnern, werden am 14. und 15. April 2007 ex Funkoffiziere auf den HF-Baendern qrv sein, um Funkamateure waehrend dieses special events zu treffen, dass "Radio Maritime Day" heisst. Die Teilnahme von ehemaligen Funkoffizieren aus Italien, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Belgien, Argentinien und Scandinavien wird erwartet. Die Teilnehmer erhalten ein spezielles Diplom. Weitere Infos gibt es auf der website www.radiomaritimeday.org (qsp DL5XI/uebersetzt DF8LD) 2) Ueber die C6ARI-Aktion schreibt Bodo/DL3OCH u.a.: Unser (US-) Captain hat alles sehr gut geplant und es hat ihm richtig viel Spass gemacht mit uns diese DXpedition durchzuziehen. Ohne ihn haetten wir wohl ein paar Mal ganz schoen alt ausgesehen... be- sonders, als die US Coast Guard mit Jets sehr dicht ueber die Insel wegfegte und dann etwas spaeter mit einem Schiff ankam und unsere Papiere sehen wollte. Zwar hatten wir ja nix zu verbergen, aber etwas mulmig ist einem da schon. Im Log stehen nun 9363 QSOs. Davon sind immerhin 11 EME QSOs. Leider ging uns am letzten Tag der Generator kaputt. Sonst haetten wir even- tuell noch 10.000 geschafft. Aber auch so war das eine wirklich rundum gelungene DXpedition. (DL1NL) 9. Maritimes: ------------- 1) Zehn 40-Fuss-Container hat das Containerschiff „JRS Canis“ am 11 Jan auf dem Weg von Bremerhaven in Richtung Nord-Ostsee-Kanal zwischen Nordergruende Nord und Westertill Nord verloren. Vermut- lich ist das Schiff bei achterlichem Sturm aus Suedwest und bis zu 7 Meter hohen Wellen derart ins Rollen geraten, dass sich die Container im bereich vor der Bruecke geloest haben und ueber Bord gingen. Die Mehrzweckschiffe „Neuwerk“ aus Cuxhaven und „Mellum“ aus Wilhelmshaven konnten aufgrund eines vom WSA erstellten Drift- modells am Nachmittag des gleichen Tages je einen zerstoerten Con- tainer sichten und anschliessend bergen. Kapitaen Kersting und seiner Mannschaft von der „Neuwerk“ gelang dies trotz vier Meter hohen Seegangs mit Hilfe eines speziellen fuer diesen Zweck ent- wickelten Fanggeschirrs. Die „Mellum“ barg ihren Container im Schutz der Insel Helgoland, wohin sie diesen verschleppt hatte. Ebenso wie bei einem im Bereich der Zufahrt nach Buesum gefundenen dritten Container, der durch Flieger des MFG3 entdeckt wurde, ent- hielten diese keine Gefahrstoffe sondern Haushaltswaren und diverse Kunstoffgegenstaende des taeglichen Bedarfs. Die uebrigen Container sind vermutlich gesunken. Nach ihnen haelt das Wracksuchschiff „Atair“ mit Sonarhilfe Ausschau. Fotos der Containerbergung und des havarierten Schiffes veroeffentlichte die „Niederelbe-Zeitung“ am 18 Jan. (Aus Pressemeldungen) 2) „Hilflos sahen die Passagiere der „Segesta Jet“ in der Meerenge von Messina am 15 Jan ein riesiges Frachtschiff auf sich zurasen. Minutenlangg fiel nach dem Zusammenstoss das Licht auf der Schnell- faehre aus. Vier Besatzungsmitglieder, darunter der Kapitaen, ka- men ums Leben. Die Kollision zwischen dem Containerschiff „Susan Borchard“ und der Faehre ging dennoch glimpflicher aus als zunaechst befuerchtet: Alle 130 Passagiere ueberlebten. Augenzeugen zufolge brach an Bord ein Feuer aus. Nach wenigen Minuten trafen die Ret- tungskraefte ein. Mehrere Passagiere waren aus Panik ueber Bord gesprungen und trieben hilflos in den Fluten. Ermittler glauben, dass menschliches Versagen des Kapitaens fuer die Kollision ver- antwortlich war. „Aber durch ein Manoever in letzter Sekunde hat er wahrscheinlich viele Menschenleben gerettet“ berichten italieni- sche Medien. So stiess die Faehre nicht frontal mit dem Container- schiff zusammen sondern knallte seitlich gegen den Bug. Die Spitze des unter der Flagge von Antigua und Barbuda fahrenden Fracht- schiffs zerstoerte die Kommandobruecke – der Kapitaen, sein Maschi- nist und zwei Crewmitglieder waren chancenlos. Schon seit Jahren beklagen Experten den zunehmenden Schiffsverkehr in der 32 km langen und teilweise nur 3 km breiten Wasserstrasse von Messina. Es ist der meistbefahrene Meeresabschnitt in ganz Italien. (Aus einer Pressemeldung) 3) Rettungsaktion vor der libanesischen Küste In einer beispielhaften Kooperation zwischen zivilen Rettungskraeften, Handelsschiffen und militaerischen Einheiten gelang es, sechs Personen aus Seenot zu retten. Die Schiffbruechigen konnten aus ihren Seenot- inseln 65 Seemeilen vor der libanesischen Kueste geborgen werden. Auf ihrem Transfer nach Limassol auf Zypern entdeckte die Fregatte KARLSRUHE in der Nacht zu Dienstag eine in der See treibende Rettungsinsel. Der sich in der Insel befindende Schiffbruechige gab an, zu dem am Sonntag gesunkenen nordkoreanischen Handelsschiff HAJ JAMAL zu gehoeren. Eine weitere Rettungsinsel mit fuenf Crewmitgliedern konnte wenig spaeter ausgemacht werden. Nach ihrer Rettung durch einen zivilen Hubschrauber wurden die syrischen Seeleute zunaechst auf die Fregatte BRANDENBURG geflogen. Alle Personen waren leicht unterkuehlt, eine zudem leicht verletzt. Zwei weitere Schiffbruechige werden noch vermisst. An der Suche beteiligen sich die Fregatten BRANDENBURG und KARLSRUHE, Marinehubschrauber vom Typ SEA KING und SEA LYNX sowie ein ziviles Schiff und Hubschrauber. (PIZ/Marine) Zu guter Letzt: --------------- Spruch aus alten Segelschiffzeiten: Wenn Wind kommt vor Regen, ist wenig daran gelegen. Kommt aber Regen vor Wind, dann zieh die Segel ein geschwind. ---------------------------------------------------------------------- Ende MF-Rundspruch Die Redaktion/der TM des MFRs wuenschen eine ufb Woche und den Kranken gute Besserung. Moin Moin