================================================================== MF-Rundspruch (MFRs) 01/07 (Nr. 1462 seit 1977) Aussendung: ab 13.01.2007 ================================================================== M F - R U N D E e.V. Homepage: www.marinefunker.de Redaktion : DF8LD / MF 797 Albert Homrighausen, e-mail: df8ld @ darc.de ================================================================== Hinweise: 1. Einsendeschluss: donnerstags 13:00 LT 2. Dieser MF-Rundspruch kann auch nach der Funkaussendung auf der Homepage der MF-Runde e.V. eingesehen oder herunter geladen werden. 3. Ab montags ist der MFRs als PR-Version DL-weit in Packet Radio Mailbox Rubrik "MF" zu lesen. ================================================================== 1. Geburtstage 12 Jan 2007 bis 21 Jan 2007 ------------------------------------------ 15.01.: Manfred DL5HL, MF543 (75 Jahre) 21.01.: Graham G0LEH, MF951 (65 Jahre) Allen Geburtstagskindern dieses Monats Gesundheit, Wohlergehen und Freude im neuen Lebensjahr. 2. MF-Mitgliederbewegung: ------------------------- - nil - 3. MF-Diplome: -------------- - nil - 4. MF-Intern: ------------- 1) UFA benoetigt fuer einen Fernsehfilm Informationen: Wer kann helfen, wer kann Informationen/Geraete liefern? Die UFA produziert im Auftrag des ZDF ab voraussichtlich Maerz 2007 den zweiteiligen Fernsehfilm " Hafen der Hoffnung ". Erzaehlt wird die tragische Geschichte des Untergangs des KDF-Schiffes Wilhelm Gustloff am 30.Januar 1945 in der Ostsee. Fuer den Nachbau des Funkraums der Gustloff im Studio sind wir auf der Suche nach Personen, die uns beraten und bei der Ausstattung des Funkraumes unterstuetzen koennen. Wir benoetigen Funktechnik aus der Zeit hin bis zur Enigma. Auch sind wir am Aussehen der Funkmeldeberichte interessiert. Da die Gustloff vor dem 30.Januar 1945 vier Jahre lang als Wohnschiff zur Ausbildung der 2.U-Boot Lehrdivision diente, war der Funkraum nicht mehr komplett ausgestattet. Erst spaeter hat man wieder vor dem Auslaufen mehr Funkplaetze besetzt. Beitraege/Informationen bitte an Klaus/DF6LI/MF371 via PR df6li @ db0blo-8 oder email: df6li@t-online.de oder Tel: 030 - 6 49 2601 (DF6LI) 2) 1. Wiederholung Klaus/DF6LI gestaltet jeden 2. Sonntag im Monat eine PSK31-Runde. QRG = 3585 kHz, Zeit = 1000 LT, Inhalt = MF-Rundspruch, ZAP in SSB 3625 kHz. Erstmals am 14 Jan. Um rege Teilnahme wird gebeten. (DF5LW/Wolfram) 5. Dienst an Bord / TMs: ------------------------- 1) Cap San Diego Sa 13 Jan: Werner/DL4HW So 14 Jan: Heinz/DF3HH und Heino/DK9HH Sa 20 Jan: Eddi/DK3UZ und Juergen DL8HCI So 21 Jan: Uwe DK2QI und Claus DL1HBL 2) TMs CW/SSB: CW-Aussendung Sa 13 Jan: Klaus/DF6LI SSB-Aussendung So 14 Jan: Ernst/DJ2IT PSK31-Runde So 14 Jan; Klaus/DF6LI CW-Aussendung Sa 20 Jan: Manfred/DH2MS SSB-Aussendung So 21 Jan: Mary/DF7PM 6.Unsere Funkrunden: -------------------- 1) In die MF-SSB Runde vom 10.01.2007 meldeten sich 10 Stationen, darunter waren 4 Clubstationen. Leider wurden die Aussendungen auf der QRG 3625 kHz stark gestoert, um 19:30 LT. wurde die Runde beendet. (vy 73 de Dorothea, DL3DBN) Beitraege fuer weitere Runden: - nil - 7. Unsere Nachbarn: ------------------- Von der MARCOM kam folgender Aufruf, aus dem wir hier die wichtigsten Auszuege kommentarlos weitergeben, da der MF-Runde bisher keine Einzelheiten ueber die Initiative der MARCOM vorlagen: "Von: Lutz@Radloff.de: Ulrich,DK4VW, Referatsleiter HF im DARC, bat mich um unsere Unterstuetzung in Sachen WRC- Konferenz. Es geht um das von Euch gewuenschte Thema, die Mittelwelle den Funkamateuren evtl. zugaenglich zu machen. Wir brauchen ganz dringend und kurzfristig Verbuendete in den Reihen von Funkamateuren (moeglichst solche wie wir - ex-Funk- offiziere) anderer Laender, die an ihre Postverwaltungen mit der Bitte um Unterstuetzung unseres Vorschlages auf der WRC- Konferenz mit zustimmen. Wer kann da helfen? Die deutsche Delegation muss hierzu ein Vorschlagspapier an die BNetzA vorlegen. Dabei muss man mehrere Laender dazu bewegen, sich auch fuer das Thema bei der WARC-Konferenz einzusetzen. Wer kennt solche Funkamateure? (England, Schweden, Italien, USA nicht so interessant, die machen sowieso mit, aber viel- leicht Balkan-Laender, Russland etc.) 73 - Lutz Radloff" (qsp Fred/DL1NL) 8. Amateurfunk -------------- 1) DX-Mitteilungsblatt 2007 im neuen Gewand Ab Januar 2007 wird das DX-Mitteilungsblatt, kurz DX-MB, des DARC als PDF-Dokument verschickt. Dadurch koennen Bilder und Grafiken eingebunden werden. Der neue Redakteur, Helmut Schlaffer, DL7MAE, moechte so die Qualitaet erhoehen. Eine reine Textvariante ist aber selbstverstaendlich immer noch verfuegbar. Der Referent des DARC-Referates fuer DX und HF-Funksport, Dr. Lothar Wilke, DL3TD, bedankt sich bei Karlfried Henrichs, DL1EK, der das DX-MB ueber fuenf Jahre bearbeitet hat, und bei Michael Oerter, DJ5AV, der die Aus- gaben der vergangenen Monate erstellte. Weitere Informationen zum DXMB unter www.darcdxhf.de. (Von der website des DARC) 9. Maritimes: ------------- 1) Am 27 Dez und 28 Dez erfolgten mehrere Tauchgaenge durch Taucher des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Hamburg in der Naehe der Leucht- tonne 5 in der Aussenelbe. Es hatte sich dort ein Torpedo aus dem 1. Weltkrieg an dem Tonnenstein verhakt. Der Tonnenstein mitsamt Torpedo war danach durch das Mehrzweckschiff "Neuwerk" suedoestlich der Tonnenposition aus Sicherheitsgruenden wieder abgelegt worden. Bei den beiden Tauchgaengen war der Torpedo nun jedoch nicht mehr auffindbar. Auch eine Suche der "Neuwerk", die eigens zum Auffinden von Gegenstaenden auf dem Meeresgrund mit einer Sonaranlage ausge- ruestet ist, ergab keine Anhaltspunkte fuer den Verbleib des Torpedos. Vermutlich habe er sich wieder vom Tonnenstein geloest und sei anschliessend versandet. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Hamburg pruefe derzeit die Moeglichkeit einer weiteren Suche. Die Position werde weiterhin durch eine Suedkardinaltonne fuer die Schifffahrt besonders gekennzeichnet. Die Fischerei in der Naehe der Position bleibe gesperrt. (Aus einer Pressemeldung) 2) Bei einem Zwischenfall vor der englischen Kueste sind am 29 Dez zwei Besatzungsmitglieder eines US-amerikanischen Unterseebootes ums Leben gekommen. Die beiden Maenner steckten in der Aussenhuelle fest, als das U-Boot mit dem Abtauchen begann und konnten sich nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen. (Pressemeldung) 3) Bei der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbruechiger (DGzRS) ist jetzt eine Aera zu Ende gegangen: Mit der Ausserdienststellung der "Arthur Menge" verliess das letzte Boot der 9 m-Klasse und damit die letzte Einheit der 1. Generation von Seenotrettungsbooten die DGzRS. Nach 29 Jahren im maritimen Such- und Rettungsdienst auf den Stationen Langballigau und Schleswig wurde das sturmerprobte Boot ueberholt. Es wird in Kuerze eine lange Seereise nach Montevideo in Uruguay antreten und zu Beginn des naechsten Jahres unter dem neuen Namen "ADES 18 Hamburg Sued" in die Flotte des dortigen Rettungsdienstes ADES ueber- nommen. Speziell fuer den Einsatz in Flachwassergebieten und Strand- naehe stellte die DGzRS von 1972 bis 1981 insgesamt 22 Seenotrettungs- boote der 12-, 9- und 7 m-Klasse in Dienst, die allesamt in den ver- gangenen Jahren durch modernere und leistungsfaehigere Boote ersetzt wurden. (Deutsche Schiffahrtszeitung) 4) US-Atom-U-Boot rammt japanischen Oeltanker: Ein atombetriebenes U-Boot der USA hat am Montagabend im Golf von Oman einen japanischen Oeltanker gerammt. "Offensichtlich gibt es weder an Bord des U-Boots noch auf dem Oeltanker Verletzte, sagte ein Aussenamtssprecher in Tokio. Ein Pentagon-Sprecher sagte, das U-Boot und der Tanker seien suedlich der Strasse von Hormus vor der Arabischen Halbinsel kollidiert. "Berichte ueber Verletzte liegen nicht vor", sagte auch eine Sprecherin der US-Marine. Zur Besatzung des U-Boots zaehlen 127 Mann. "Wir sind seit heute morgen infor- miert", sagte ein Aussenamtssprecher in Tokio. "Wir versuchen, mehr Einzelheiten zu erfahren." Es habe keine groesseren Schaeden gegeben, hiess es in einem Bericht der japanischen Nachrichtenagentur Jiji Press. Der Oeltanker befinde sich inzwischen in einem Hafen der Vereinigten Arabischen Emirate. "Es scheint aus dem Tanker kein Oel entwichen zu sein", sagte der japanische Verkehrsminister Tetsuzo Fuyushiba. Auch die Oelgesellschaft Showa Shell, fuer die der Tanker unterwegs war, erklaerte, es gebe keine Verletzten und keine Umweltverschmutzung. Japan forderte die US-Regierung zu einer Untersuchung des Vorfalls auf. Am 9. Februar 2001 war ein japanisches Fischerei-Schulschiff nach einer Kollision mit einem atomgetriebenen US-U-Boot gesunken. (Internetmeldung) Zu guter Letzt: --------------- Wenn das Schiff aufsitzt, ist es zu spaet, zu fragen, wann die Ebbe eintritt. -------------------------------------------------------------------- Ende MF-Rundspruch Die Redaktion/der TM des MFRs wuenschen eine ufb Woche und den Kranken gute Besserung. Moin Moin